SIE KOMMEN BEI DER SUCHE NACH EINEM UNTERNEHMENS-NACHFOLGER NICHT VORAN?

Sie sind erfolgreicher Inhaber eines Unternehmens und zurecht stolz auf die Entwicklung Ihres Unternehmens in den letzten Jahrzehnten. Die Notwendigkeit einen Nachfolger für Ihr Unternehmen zu finden ist Ihnen frühzeitig bewusst geworden. Nur, wie kommt man bei diesem sensiblen Thema voran ohne Unruhe im Unternehmen oder Streit in der Familie zu provozieren? Ist ein Familienmitglied geeignet Ihre Nachfolge anzutreten? Oder sollte man das Management besser in die Hände branchenkundiger Dritter (intern oder extern) legen? Oder ist gar ein Verkauf des Unternehmens in Erwägung zu ziehen?

Wie können Sie bei der Suche nach einem geeigneten Nachfolger gezielt Handlungsalternativen entwickeln?

Kontaktieren Sie mich! Ich stehe Ihnen hier als neutraler Sparringspartner zur Seite, mit dem Sie mögliche Alternativen von Unternehmensnachfolgen und die damit verbundenen Herausforderungen in Ruhe besprechen und bewerten können. Ausgehend von der aktuellen Geschäftslage und der zu erwartenden Geschäftsentwicklung sind die Anforderungen an den Unternehmensnachfolger festzulegen und zu priorisieren. Mit dem qualifizierten Anforderungsprofil kann dann gezielt die Suche nach einem geeigneten Nachfolger geplant werden. Und Sie haben einen objektiven Bewertungsmaßstab zur Verfügung. Parallel dazu sollte eine Kommunikationsstrategie den Umgang mit dem Thema Unternehmensnachfolge zeitlich und inhaltlich festgelegen.

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Die Suche nach einem Unternehmensnachfolger ist ein sensibles Thema

Sie möchten sich als Inhaber gerne zur Ruhe setzen, das eigene Unternehmen in gute Hände weitergeben? Der Fortbestand des Unternehmens und die Arbeitsplätze der Mitarbeiter sollen gesichert werden. Im eigenen Umfeld findet sich aber leider kein geeigneter Nachfolger und es ist ein Verkauf an Dritte notwendig? Hier können wir Sie bei Vorbereitung und Durchführung des Unternehmensverkaufs schnell und kompetent unterstützen.

Strukturierung des Verkaufsprojektes:

  1. Aufnahme des Status Quo
    1. Aktueller Ertrags- und Finanzstatus
    2. Konkurrenz- und Zukunftsfähigkeit der Produkte/Dienstleistungen
    3. Zustand der Absatzmärkte und des Wettbewerbs
    4. Zustand der Lieferantenbeziehungen und Lieferketten
    5. Entwicklungskapazitäten und Pipeline Entwicklungsprojekte
    6. Handlungsfähigkeit der Organisation
    7. Aussagekraft/Schnelligkeit des internen/externen Reportings
  2. Ermittlung des Optimierungs- und zugehörigen Investitionsbedarfs
  3. 5-Jahres-Grobplanung mit/ohne Optimierungsvarianten
  4. Ermittlung des fairen Kaufpreises
    1. Ohne Anpassungsmaßnahmen
    2. Nach einzelnen bzw. allen Optimierungsmaßnahmen
  5. Durchführung der beschlossenen Optimierungsmaßnahmen
  6. Entwurf und Bewertung möglicher Verkaufsszenarien
  7. Gezielte Suche nach möglichen Investoren
  8. Zusammenstellung aller Unterlagen für den Due Diligence Datenraum
  9. Verkaufsverhandlungen / Letter of Intent
  10. Ausarbeitung des Kaufvertrages
  11. Abschluss Kaufvertrag

NACHFOLGE-REGELUNGEN BEI KMU

KfW RESEARCH zum Thema Unternehmensnachfolger

>>> Generationenwechsel im Mittelstand: Bis 2019 werden 240.000 Nachfolger gesucht
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Die Unternehmensnachfolge im Familienunternehmen gestalten.

FÜR FAMILIENUNTERNEHMEN GIBT ES EINE REIHE VON OPTIONEN ZUR REGELUNG DER UNTERNEHMENS-NACHFOLGE:

Nachfolge-Familienunternehmen - Header

Die naheliegendste Lösung für Unternehmer bzw. Unternehmerinnen ist es, frühzeitig einen geeigneten Kandidaten aus der eigenen Familie für die Unternehmensnachfolge zu identifizieren, dem das Familienunternehmen dann nach einer Einarbeitungsphase übergeben werden kann. Vorausgesetzt es gibt ein Familienmitglied, das sowohl geeignet als auch willens wäre die Leitung des Unternehmens zu übernehmen, stellt sich im familiären Umfeld immer auch die Frage nach einem fairen Ausgleich für die übrigen Familienmitglieder. Der Generationswechsel will gut vorbereitet sein. Hier kann ein externer Berater beim Konfliktmanagement helfen. Arbeitet der Nachfolger bereits teilverantwortlich im Unternehmen, so verkürzt sich die benötigte Zeit für den Generationswechsel deutlich.

Für die finanzielle Regelung der Unternehmensnachfolge kommen verschiedene Optionen in Betracht. So kann die Übergabe über die Gründung einer neuen Gesellschaft geregelt werden, in die dann die Unternehmensanteile übertragen werden. Der Anteilsverkauf kann direkt zwischen den Familienmitgliedern organisiert werden, und entweder zu sofort fälligen Zahlungen über den Gesamtbetrag führen, oder über eine Rentenregelung zeitlich gestreckt werden. Außerdem unterstützt die KfW bei der Unternehmensnachfolge mit Förderkrediten.

Bei einem Management Buy-Out erfolgt die Übernahme durch einen oder mehrere Manager des eigenen Unternehmens. Der Vorteil besteht in der guten Firmenkenntnis der Unternehmensnachfolger. Sie kennen den Betrieb oft schon seit Jahren und können seine Ertrags- und Zukunftsfähigkeit gut einschätzen. Hierdurch wird eine Übernahme in kurzer Zeit ohne lange Einarbeitung durch den Unternehmer möglich. Außerdem kennen die Mitarbeiter die neuen Unternehmer ebenfalls gut, was zur Beruhigung der Lage beiträgt. Die Herausforderung durch diese Form der Unternehmensnachfolge sind überschaubar, sofern die Übernehmer einen guten Leumund im Unternehmen haben.

Die Übernahme finanziell zu stemmen gestaltet sich dagegen bei dieser Nachfolge häufig als schwierig, da die benötigten Barmittel oft nicht in voller Summe aufgebracht werden können. Hier kann es helfen, die Zahlung des Kaufpreises durch eine schrittweise Übertragung der Anteile zeitlich zu strecken. Alternativ kann der Verkäufer oder können Dritte Darlehen zur Finanzierung des restlichen Kaufpreises gewähren. Aufgrund der Finanzierungsthematik treffen wir diese Art der Nachfolge eher beim kleineren Mittelstand als bei größeren Unternehmen an. Außerdem unterstützt die KfW die Existenzgründung im Rahmen einer Unternehmensnachfolge mit Förderkrediten.

Bei einem Management Buy-In wird die Unternehmensnachfolge durch den Verkauf der Anteile an einen interessierten und branchenkundigen externen Manager oder eine Managergruppe gewährleistet. Für die Unternehmensübergabe wird der Unternehmer aufgrund der fehlenden Firmenkenntnis deutlich mehr Zeit für den Nachfolgeprozess einrechnen müssen als bei einer Nachfolge aus der eigenen Familie oder dem eigenen Management. Einem Unternehmensfremden wird man außerdem die Ertrags- und Zukunftsfähigkeit des eigenen Unternehmens durch eine dezidierte Mittelfristplanung nachweisen müssen.

Bei der Finanzierung eines MBI treten die gleichen Themen auf wie beim MBO. Häufig müssen bei einer Existenzgründung Drittmittel wie Bank- oder Investorendarlehen helfen die Kaufpreiszahlung zu strecken. Außerdem unterstützt die KfW Existenzgründer bei der Unternehmensnachfolge mit Förderkrediten.

Der Gang an die Börse wird nur für größere mittelständische Familienunternehmen eine Option zur Sicherung der Unternehmenszukunft sein. Die Gründung einer neuen Aktiengesellschaft oder die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft (AG) oder eine Gesellschaft europäischen Rechts (SE) ist kostspielig und bringt umfangreiche Berichtspflichten mit sich. Außerdem löst der Verkauf von Unternehmensanteilen noch nicht das eigentliche Thema, eine geeignete Nachfolge zu organisieren. Es wird mit dieser Lösung vielmehr eine Trennung von Eigentum und Management eingeleitet, wie sie für größere Kapitalgesellschaften üblich ist. Dafür erschließt sich der Unternehmer für seine Nachfolge den breiteren Markt der professionellen, angestellten Manager.

Die Vorbereitung eines IPO für die Börse nimmt einige Monate in Anspruch und sollte durch die Hinzuziehung börsenerfahrener Berater unterstützt werden. Die finanzielle Herausforderung des IPO kann zum Beispiel durch die Ausgabe eigener Aktien an die Mitarbeiter vorfinanziert werden. Bei einer Fremdfinanzierung durch professionelle Investoren sind die Exit-Konditionen genauestens zu prüfen, damit der Börsengang finanziell für alle Parteien erfolgreich werden kann.

Eine Stiftung ist ein eigenes Rechtssubjekt, an das ein Unternehmen in Eigentum übergeben werden kann. Die rechtliche Selbständigkeit einer Stiftung ist im BGB §§ 80 – 89 gesetzlich geregelt. Mit der Übergabe des Unternehmens in eine Stiftung entzieht man möglichen Erben ihr Erbe. Eine Stiftung wird eingesetzt das Unternehmensvermögen zu erhalten und das Lebenswerk des Unternehmers zu sichern. Das Unternehmen ist dadurch vor Übernahmen geschützt und es wird eine Zersplitterung der Anteile im Erbgang verhindert. In der Stiftungssatzung kann dann vom Unternehmer festgelegt werden, wie mit dem Vermögen umzugehen ist, welchem Zweck die Stiftung dient und wer von ihr in welchem Rahmen profitieren soll. Dazu sollte rechtzeitig ein im Stiftungsrecht erfahrener Rechtsanwalt und Steuerberater bei der Konzeption der Stiftung hinzugezogen werden. Für die Geschäftsorganisation wird dann typischerweise ein familienfremder Branchenkenner eingesetzt.

Abhängig von der zukünftigen finanziellen Ertragskraft des Unternehmens, ist auch der Verkauf an Dritte eine Alternative zur Unternehmensnachfolge. Die Suche nach einem geeigneten Käufer kann über M&A Berater erfolgen oder man nimmt die Dienste einer Unternehmensbörse wie zum Beispiel nexxt-change in Anspruch. Die Unternehmensbörse nexxt-change wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert. Sie bringt auf ihrer Plattform tausende von Kaufs- und Verkaufsinteressenten aus den verschiedenen Regionen und Branchen zusammen. Käufer finden sich hier häufiger in den Reihen der Wettbewerber oder branchenverwandter Geschäftszweige. Bei guter Vorbereitung der Verkaufsunterlagen kann der Unternehmer hier einen guten Verkaufspreis erzielen und kurzfristig ausbezahlt bekommen. Mit der Übergabe an einen strategischen Erwerber ist oft vertraglich die Standortübernahme und die Fortbeschäftigung der Mitarbeiter verhandelbar.

Alternativ kann man auch die Unternehmensnachfolgebörse des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie oder auf die Unternehmensnachfolgebörse DUB zurückgreifen.

Bevor das Unternehmen öffentlich zum Kauf angeboten wird, sollte es intern auf seine Ertrags- und Zukunftsfähigkeit überprüft worden sein. Sind gebotene Investitionen nicht erfolgt, wird man mit Abschlägen beim Kaufpreis zu rechnen haben. Eine rechtzeitig vom erfahrenen Berater durchgeführte Unternehmensbewertung kann hier vor unliebsamen Überraschungen bei Unternehmensnachfolgen schützen.